Ob ich was für dich empfinde, auch wenn...
nun ja...
Jetzt hab ich eine Motte erschlagen.
Hm nein. Eher nicht so. Also Empfinden.
Die Motte ist tot. Mein Wille zu dir auch gleich hinterher.
Sonst hätt ich den ersten Satz beendet. Dir zuliebe.
Geh jemand anders nerven.
Gott, die Motte! Ab in den Müll.
Ach ja, als du mich angegraben hast. Ich war nur nett.
Deine Zunge damals. Warum hab ich wohl mein Gesicht weggedreht?
Und von wegen Wille zu dir. Du warst nett, ich war nett. Punkt.
Wer hat dir mehr erzählt?
Hmpf, noch eine Motte.
Im Spiel war nur Alkohol und ein Lächeln. Was ein Einsatz.
Erbärmlich, wenn sonst nichts im Stock liegt.
Dein Blatt war Flachgelegt Werden.
Mein Blatt war Halt Mal Ausprobieren.
In deinem Zimmer hab ich den Einsatz überdacht.
Wollte checken.
Auf deiner Matratze war mir nach Aussteigen.
Zwei tote Motten in meinem Mülleimer.
Der Kuscheljoker hat mich durch die Nacht gebracht.
Lass meine Hose! Lass meinen Mund!
Na also, geht doch. Also die Motten. Liegen da so rum.
Am nächsten Morgen vom Kater geweckt. Miau.
Miau am Arsch. Poch poch. Erst mal zum Wasserhahn.
Ohgutenmorgen. Ja, geschlafen halt. Muss ja.
Lass mal gut sein mit dem Frühstück. Ruf mirn Taxi.
Empfunden hab ich nie was. Für dich.
Bin nur zu lange nett gewesen.
Jetzt beobachte ich die toten Motten.
Damit du weißt, wie du mir am Arsch vorbeigehst.
Mittwoch, August 04, 2010
Die Motten und Du
Eingestellt von Tino Lingenberg um 02:53
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)

0 Kommentare:
Kommentar veröffentlichen