Ich nehm dir die Perspektive weg. Dann siehst du nur noch flach. So wie du bist. Und ich reiß dir das aufrechte Gehen aus deinem sensumotorischen Gedächtnis. Kriechend wirst du dich fortbewegen. Aber ich leg noch einen drauf und verknüpf den Namen deiner Mutter in deinem Sprachzentrum mit altem Toastbrot. Weißes Rauschen wirst du hören. Jetzt und immer. Dein Charakter wird undeutlich sein. Wie Nebel sollst du sein für die Menschen. Deine Präsenz soll unangenehm diesig wirken. Schließlich wird dich das Universum mit Meteophern beschießen, die tiefe Krater in deiner Fähigkeit des Wasserreichens hinterlassen. Und zum Schluss gibt's noch einen feuchten Fuzzi.
Sonntag, April 11, 2010
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