Mittwoch, März 10, 2010

Folger

Mein Almdudler fühlt sich an wie zwölf, nach dem Erreichen des Gipfelkreuzes mit Papa. Ich will wandern. Lass uns wandern. In Übersee. Bei Temperaturen, die Spaß machen. Gleich nachdem das Kreuz wieder leer ist und Er sich uns gezeigt hat. Passend zum Monat der ganz besonderen Geburtstagskinder feiern wir das Aufwachen des neuen Jahres und das aufgedrehte Rumalbern des Wetters, das wir zu oft als Feind betrachten. Wir sind im Dunkelsten durchs Tiefste gestapft, waren fasziniert. Dann werden wir durch den April geradezu schweben. Wach auf und träume. Pathetischer geht's nicht mehr, sonst verpufft die tote Fliege auf meiner Heizung - Zsch, die Gershwin-Noten fangen Feuer und die Summertime ist umgekehrt easy.

Aber egal, der mit dem ich wieder rede hat gesagt wir sind erlöst. Auch wenn das Gefühl manchmal nur ein bisschen angelöst ist. Hab keine Angst. Ein Elektron wechselt seine Schale auch nicht vor dem ersten Kaffee. Immer nur im Kreis drehen war nie eine Option. Anlauf Holen und Springen. Und Springen ist nicht nur Springen. Papa schiebt von hinten. Und zieht von vorne. Ja, ich weiß was du sagst: muss Papa aber komisch aussehen. Kann sein. Er wirkt sogar manchmal lächerlich. Aber das ist ihm egal. Weil's da grad um dich geht. Weißt was ich mein?