Bei Nazareth muss ich immer an Love Hurts denken. Und viele spanische Männer heißen Jesus. Gott singt mit Bushido. Märtyrer haben Zentralverriegelung. Und eigentlich sind Wörter doch eh nur Schall und Rauch.
Aber nee, Wörter sind Denkmaterial. Ein zärtlich ins Ohr gehauchtes "Arschloch" hat Potential für einen echten Kosenamen. Mit mehrfacher Sinnbelegung können wir umgehen. Und damit mein ich wirklich mehr als zwei Bedeutungen für eine Aussage. Und hier liegt auch die Wurzel für viele Wortspiele und andere Witze. Warum hat der Afrikamissionar Krause eine Glatze? Weil die Schwarzen Krauses Haar haben.
Eine Grenze ziehen viele, wenn eine mögliche Bedeutung zu heftig ist, um das Aha-Erlebnis der Mehrdeutigkeit zu rechtfertigen.
In diesem Sinne:
Gott ist ein Arschloch.
Samstag, Februar 06, 2010
Stimmt doch gar net
Eingestellt von Tino Lingenberg um 23:01
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4 Kommentare:
:)
Ich hoffe dir ist bewusst, dass du einmal für jedes unnütze Wort Rechenschaft ablegen musst!!!
Du armer Kerl.
nett
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