Gestern hatte ich nicht genug Zeit, um einen großen Traum zu notieren oder im Gedächtnis zu behalten. Zu kurz war der Weg zwischen Bett und Auto. Geblieben ist nur dieses Rudiment des zweiten Traums, in dem der eine Freund die bockige Art eines anderen an den Tag legt. Er will ein Foto mit mir machen. Doch dann ist er ziemlich angepisst, weil ich erst eins mit jemand anderem mache. Und dann will er keins mehr. Das Verhalten passt nicht zu ihm. Wie kann ein Traum einfach wichtige Charakterzüge vertauschen? Individualitätsraub, so nenn ich das. Oder Erweiterung? Nein. Verfremdung. Lüge. Der Traum kommt vor Gericht wegen bewusster Täuschung. Vor meinem inneren Auge erscheint Barbara Salesch. Oh Gott, unschöne Assoziation. Dann doch besser verfälschte Verhaltensmuster als rote Bartenwale. Danke auch. Verfickt...
Donnerstag, Januar 21, 2010
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